Menschen voller Freude

Freude: Verloren – und wiedergefunden

Jürgen Ferrary
5. Dezember 2025

Was verlierst du am schnellsten? Dein Portemonnaie? Deinen Schlüssel? Deinen Verstand?
Ich sage dir, was du am schnellsten verlierst: deine Freude.

Es braucht nur einen unbedachten Kommentar, eine Mail, ein Gespräch, einen Anruf. Manchmal reicht schon eine Schlagzeile, ein kurzer Blick in die sozialen Medien – und deine Stimmung kippt.

Es ist erschreckend leicht, Freude zu verlieren. Und das Beunruhigende ist: Es gibt viele Menschen und Umstände, die genau das bewirken – oft ohne es überhaupt zu merken. Uns Christen trifft das genauso wie alle anderen. Und manchmal ist es sogar besonders verstörend.

Du kommst in eine Gemeinde, in der von der „Frohen Botschaft“ die Rede ist, und begegnest Gesichtern, als wäre die Welt bereits untergegangen. Du klickst dich durch ein christliches Forum und siehst, wie sich Geschwister mit Worten zerfleischen. Manchmal wirkt es, als wäre die Freude das erste Opfer der Religion.

Ich glaube: Wenn wir, die Kinder Gottes, nicht von Freude geprägt sind, wirft das einen Schatten – nicht nur auf uns, sondern auf Gott selbst. Ein mürrischer Christ ist kein gutes Zeugnis. Unsere Gesichter predigen oft lauter als unsere Worte.

Paulus bringt das Wesentliche auf den Punkt: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist“ (Römer 14,17).

Und doch verlieren wir genau diese Freude so schnell. Es braucht nicht viel – und Frieden, Leichtigkeit und Hoffnung sind verschwunden. Freudenkiller lauern überall. Manchmal, ohne dass wir die Haustür öffnen müssen.

So ging es sogar dem Propheten Jeremia, der verzweifelt feststellte: „Unsere Herzen kennen keine Freude mehr“ (Klagelieder 5,15).

Vielleicht fragst du dich beim Lesen: Wo stehe ich gerade? Bin ich erfüllt von Freude – oder ist sie nur noch ein schwacher Schatten? Fühle ich mich Gott nah – oder ist da Distanz? Gehe ich mit Leichtigkeit durch den Tag – oder funktioniere ich nur?

Aber hier ist die gute Nachricht: So leicht, wie Freude verloren geht, so leicht kann sie auch wiedergefunden werden. Der erste Schritt ist radikale Ehrlichkeit: zuzugeben, dass du sie verloren hast.

Schau zurück. Gab es Zeiten, in denen Gott dir näher war? Zeiten, in denen deine Freude tiefer, echter und unabhängiger von Umständen war?
Wenn ja, dann ist heute der Moment, etwas zu verändern. Nicht morgen. Nicht irgendwann. Jetzt.

Du kannst Gott darum bitten – und er wartet darauf, dir zu antworten.

Selbst König David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, betete in einer dunklen Stunde: „Schenk mir wieder die Freude über deine Rettung“ (Psalm 51,14).

Warum sollte Gott auf Davids Gebet hören, aber nicht auf deines? Heute ist der Tag. Jetzt ist der Moment.

Sei gesegnet.

„Die größte Lebenskunst besteht darin, das alles zu genießen, was man hat, ohne sich von dem abhängig zu machen, was man nicht hat“ (Jonathan Swift).

Was verlierst du am schnellsten? Dein Portemonnaie? Deinen Schlüssel? Deinen Verstand?
Ich sage dir, was du am schnellsten verlierst: deine Freude.

Es braucht nur einen unbedachten Kommentar, eine Mail, ein Gespräch, einen Anruf. Manchmal reicht schon eine Schlagzeile, ein kurzer Blick in die sozialen Medien – und deine Stimmung kippt.

Es ist erschreckend leicht, Freude zu verlieren. Und das Beunruhigende ist: Es gibt viele Menschen und Umstände, die genau das bewirken – oft ohne es überhaupt zu merken. Uns Christen trifft das genauso wie alle anderen. Und manchmal ist es sogar besonders verstörend.

Du kommst in eine Gemeinde, in der von der „Frohen Botschaft“ die Rede ist, und begegnest Gesichtern, als wäre die Welt bereits untergegangen. Du klickst dich durch ein christliches Forum und siehst, wie sich Geschwister mit Worten zerfleischen. Manchmal wirkt es, als wäre die Freude das erste Opfer der Religion.

Ich glaube: Wenn wir, die Kinder Gottes, nicht von Freude geprägt sind, wirft das einen Schatten – nicht nur auf uns, sondern auf Gott selbst. Ein mürrischer Christ ist kein gutes Zeugnis. Unsere Gesichter predigen oft lauter als unsere Worte.

Paulus bringt das Wesentliche auf den Punkt: „Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist“ (Römer 14,17).

Und doch verlieren wir genau diese Freude so schnell. Es braucht nicht viel – und Frieden, Leichtigkeit und Hoffnung sind verschwunden. Freudenkiller lauern überall. Manchmal, ohne dass wir die Haustür öffnen müssen.

So ging es sogar dem Propheten Jeremia, der verzweifelt feststellte: „Unsere Herzen kennen keine Freude mehr“ (Klagelieder 5,15).

Vielleicht fragst du dich beim Lesen: Wo stehe ich gerade? Bin ich erfüllt von Freude – oder ist sie nur noch ein schwacher Schatten? Fühle ich mich Gott nah – oder ist da Distanz? Gehe ich mit Leichtigkeit durch den Tag – oder funktioniere ich nur?

Aber hier ist die gute Nachricht: So leicht, wie Freude verloren geht, so leicht kann sie auch wiedergefunden werden. Der erste Schritt ist radikale Ehrlichkeit: zuzugeben, dass du sie verloren hast.

Schau zurück. Gab es Zeiten, in denen Gott dir näher war? Zeiten, in denen deine Freude tiefer, echter und unabhängiger von Umständen war?
Wenn ja, dann ist heute der Moment, etwas zu verändern. Nicht morgen. Nicht irgendwann. Jetzt.

Du kannst Gott darum bitten – und er wartet darauf, dir zu antworten.

Selbst König David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, betete in einer dunklen Stunde: „Schenk mir wieder die Freude über deine Rettung“ (Psalm 51,14).

Warum sollte Gott auf Davids Gebet hören, aber nicht auf deines? Heute ist der Tag. Jetzt ist der Moment.

Sei gesegnet.

„Die größte Lebenskunst besteht darin, das alles zu genießen, was man hat, ohne sich von dem abhängig zu machen, was man nicht hat“ (Jonathan Swift).

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